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Wühlmaus

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)

Wühlmäuse sind kleine Nagetiere, die vor allem Gärten, Felder und Grünanlagen befallen. Sie fressen Wurzeln, Knollen und junge Triebe, wodurch Pflanzen stark geschädigt werden können.

Wühlmaus

Aussehen

Kleine, gedrungene Nager, Körperlänge 8–12 cm, Schwanz kurz (ca. 2–4 cm), Fell braun bis grau, weiches, dichtes Haar. Große Nagezähne vorne, kleine Augen und Ohren.

Lebensweise

Gräbt Gänge und unterirdische Tunnel in Gärten, Feldern oder Wiesen. Hauptaktivität tagsüber und nachts, abhängig von Art und Nahrung. Nahrungsvorräte werden in unterirdischen Kammern versteckt.

Nahrung

Pflanzlich: Wurzeln, Knollen, Zwiebeln, junge Triebe, Saatgut. Gelegentlich Früchte oder Blätter. Bevorzugt Nahrung in unmittelbarer Nähe der Tunnel.

Schadpotenzial

Starke Fraßschäden an Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Bäumen. Wurzelschäden können Pflanzen absterben lassen. Gefährdung von Jungpflanzen und wirtschaftlicher Schaden in Gärten und Landwirtschaft.

Entwicklung

Trächtigkeit ca. 20–25 Tage, 3–6 Junge pro Wurf, mehrere Würfe pro Jahr möglich. Jungtiere geschlechtsreif nach 3–4 Wochen. Population kann bei guten Bedingungen sehr schnell wachsen.

Nachweis

Eingänge zu Wühlmausgängen, frisch aufgeworfene Erdhaufen, abgefressene Pflanzenwurzeln, Fraßspuren an Gemüse, Zwiebeln oder jungen Bäumen.

Bekämpfung

Mechanische Fallen in Eingängen der Gänge. Chemische Bekämpfung mit Rodentiziden nur gezielt und nach Vorschrift. Schutz von Pflanzen durch Wühlmausgitter, Wurzelschutz oder Abdecken von Beeten.

Begasung vom Erdreich mit Auflagen und Genehmigung.

Prävention

Regelmäßige Kontrolle von Beeten und Gärten. Pflanzenschutz durch Draht- oder Kunststoffgitter um Wurzeln. Lockerer Boden und Entfernung von Unkraut reduzieren Lebensraum.