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Gemeiner Speckkäfer

Ordnung: Käfer (Coleoptera) Familie; Speckkäfer (Dermestidae)

Der Gemeine Speckkäfer ist ein Vorrats- und Materialschädling. Vor allem die Larven verursachen Schäden an tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst, Käse, Tierfutter sowie an Pelzen, Leder und Sammlungsobjekten.

Gemeiner Speckkäfer

Aussehen

Erwachsene Käfer 7–9 mm lang, länglich-oval, dunkelbraun bis schwarz. Auffällig ist ein breites, hellgrau-gelbliches Querband auf den Flügeldecken mit dunklen Punkten. Larven bis 15 mm lang, braun, dicht behaart, mit spitz zulaufendem Hinterende und kräftigen Mundwerkzeugen.

Lebensweise

Larven leben verborgen in Vorräten, an Tierprodukten oder in dunklen, trockenen Bereichen. Erwachsene Käfer sind flugfähig und suchen aktiv neue Nahrungsquellen. Bevorzugt warme, trockene Umgebungen in Gebäuden.

Nahrung

Larven: tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Käse, Trockenfisch, Tierfutter, Pelze, Leder, Knochen.
Erwachsene: tierische Abfälle, Aas, gelegentlich auch Pollen.

Schadpotenzial

Fraßschäden an Lebensmitteln und tierischen Materialien. Verunreinigung von Vorräten durch Kot, Larvenhäute und Fraßreste. Besonders problematisch in Haushalten, Lagern, Metzgereien und Museen.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklungsdauer je nach Temperatur und Nahrungsangebot 2–4 Monate. Mehrere Generationen pro Jahr möglich.

Nachweis

Sichtbare Käfer oder große behaarte Larven. Häutungsreste, Fraßspuren an Lebensmitteln oder Materialien tierischen Ursprungs. Typischer Geruch bei starkem Befall.

Bekämpfung

Befallene Materialien und Lebensmittel entsorgen. Gründliche Reinigung der betroffenen Bereiche. Einsatz zugelassener Insektizide oder professionelle Schädlingsbekämpfung bei starkem Befall.

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Prävention

Lebensmittel und Tierfutter luftdicht lagern. Sauberkeit in Lagerräumen und Küchen. Regelmäßige Kontrolle von Vorräten und empfindlichen Materialien.