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Schwarze Wegameise

Ordnung: Hymenoptera (Ameisen)

Die Schwarze Wegameise ist eine weit verbreitete Ameisenart, die in Gebäuden, Gärten und auf Wegen vorkommt. Sie ist hauptsächlich nachtaktiv und sucht Nahrung in der Nähe ihrer Nester.

Schwarze Wegameise

Aussehen

Kleine, schwarze Ameisen mit einer Körperlänge von 3–5 mm. Schlanker Körper, klar gegliedert in Kopf, Thorax und Hinterleib. Lange Antennen, kräftige Mandibeln. Flügel nur bei Königinnen und Männchen während der Paarungszeit vorhanden. Larven weißlich, beinlos und wurmartig.

Lebensweise

Tag- und nachtaktiv, lebt in Kolonien mit Arbeiterinnen, Königin und Männchen. Nester im Boden, unter Steinen oder in Ritzen von Gebäuden. Arbeiterinnen erkunden Wege zu Nahrungsquellen und markieren diese mit Pheromonen.

Nahrung

Omnivor: Zuckerhaltige Substanzen (Honig, Sirup), Proteinhaltiges (Insekten, Fleischreste), gelegentlich Pflanzenteile. Arbeiterinnen bringen Nahrung für die Larven ins Nest.

Schadpotenzial

Verunreinigung von Lebensmitteln durch Körpersekrete. In Gebäuden lästig, besonders in Küchen, Lagerräumen oder in der Nähe von Vorräten. Geringes gesundheitliches Risiko, kein direkter Krankheitsüberträger.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklung von Ei bis Adulttier ca. 6–10 Wochen bei günstigen Bedingungen. Kolonien können mehrere hundert bis tausend Tiere umfassen.

Nachweis

Sichtbare Ameisen auf Nahrungsmitteln, Arbeitsflächen, Wegen oder im Garten. Nester unter Steinen, in Bodenritzen oder entlang von Mauerspalten. Pheromonspuren markieren Nahrungswege.

Bekämpfung

Gründliche Reinigung, Beseitigung von Nahrungsquellen, luftdichte Lagerung von Lebensmitteln. Ameisenköder an Laufwegen einsetzen, um ganze Kolonien zu erreichen. Fachgerechte Maßnahmen bei hartnäckigem Befall mit Ködergelen oder Spritzmitteln.

Prävention

Ritzen abdichten, Lebensmittel luftdicht lagern, Küchen sauber halten. Frühe Entfernung von Nahrungsquellen und regelmäßige Kontrolle von Zugängen zu Gebäuden.