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Braune Holzameise

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera) Familie; Ameisen (Formicidae)

Die Braune Holzameise ist ein Holzbewohnender Insektenschädling, der vor allem feuchtes, morsches Holz befällt. Sie lebt in Kolonien und kann insbesondere in Gebäuden und Dachstühlen Schäden verursachen.

Braune Holzameise

Aussehen

Erwachsene Arbeiterinnen 6–12 mm lang, braun bis dunkelbraun, kräftiger Kopf, mandibeln stark ausgeprägt. Königinnen deutlich größer, Hinterleib oval, Fühler 12 Glieder. Larven weiß, beinlos, in den Holzgängen verborgen.

Lebensweise

Kolonien leben in Holz, vorzugsweise feuchtes oder geschädigtes Holz. Nestbau erfolgt in Gängen innerhalb des Holzes. Ameisen ernähren sich hauptsächlich von süßen Substanzen und Proteinen. Flugzeit der Geschlechtstiere im Sommer zur Gründung neuer Kolonien.

Nahrung

Zuckerhaltige Substanzen (Honigtau, Pflanzensäfte), Proteine (Insekten, tote Tiere), gelegentlich Holz durch Verunreinigungen oder Pilzbefall angegriffen.

Schadpotenzial

Beschädigung von Bauholz, Möbeln und Dachkonstruktionen. Schäden durch Gänge im Holz, die die Statik beeinträchtigen können. Besonders problematisch in feuchten Gebäuden.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Larven entwickeln sich im Holz über mehrere Monate bis Jahre, abhängig von Nahrung und Feuchtigkeit. Kolonien langlebig, mehrere Jahre aktiv.

Nachweis

Sichtbare Gänge im Holz, kleine Holzspäne am Nest, Arbeiterinnen aktiv an Holzoberflächen. Flugaktive Geschlechtstiere im Sommer.

Bekämpfung

Befallene Holzbereiche behandeln (chemisch oder thermisch). Beseitigung feuchter Holzquellen, Kontrolle von Dachstühlen und Möbeln. Professionelle Schädlingsbekämpfung empfohlen bei starkem Befall.
Ködergele werden oft eingesetzt, sowie Spritzmittel.

Prävention

Holz trocken halten, keine direkten Feuchtigkeitsquellen. Regelmäßige Kontrolle von Dachstühlen, Möbeln und Holzstrukturen. Befall frühzeitig erkennen und beseitigen.