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Hauswinkelspinne

Ordnung: Webspinnen (Araneae)

Die Hauswinkelspinne ist eine häufige, große Spinnenart in Gebäuden. Sie ist harmlos für Menschen, kann jedoch durch ihr großes Netz in Ecken und Winkeln als störend empfunden werden.

Hauswinkelspinne

Aussehen

Große Spinne mit langgestrecktem, braun gefärbtem Körper, Körperlänge 7–12 mm, Beinspannweite 45–75 mm. Beine lang, borstig, oft gestreift. Augen acht, klein angeordnet. Weibchen größer und kräftiger als Männchen.

Lebensweise

Nachtaktiv, tagsüber in dunklen Ecken und Winkeln versteckt. Baut trichterförmige Netze in Ecken, Schränken oder Kellern. Lauert im Netz auf Beute, meist Insekten.

Nahrung

Fängt Insekten wie Fliegen, Mücken, Ameisen oder Motten in ihrem Netz. Keine Pflanzenfresser, ausschließlich räuberisch.

Schadpotenzial

Kein direktes Gesundheitsrisiko für Menschen. Kann durch ihr großes Netz als störend empfunden werden. Selten Bisse, meist nur bei direktem Handling, schmerzarm und nicht gefährlich.

Entwicklung

Weibchen legen Eier in Gespinsten (Eikokons). Jungspinnen durchlaufen mehrere Häutungen, bis sie adulte Größe erreichen. Lebensdauer 1–2 Jahre, Weibchen länger als Männchen.

Nachweis

Sichtbare Spinnen in Ecken, hinter Möbeln, in Kellern oder Dachböden. Typisches trichterförmiges Netz als Hinweis auf Anwesenheit.

Bekämpfung

Mechanische Entfernung der Netze und Spinnen. Staubsaugen und Reinigung der Ecken. Chemische Bekämpfung nur in Ausnahmefällen, da Hauswinkelspinnen nützlich zur Kontrolle von Insekten sind.

Prävention

Ritzen und Fenster abdichten, Räume trocken und sauber halten. Netze regelmäßig entfernen. Vermeidung von Insekten im Haus reduziert Nahrungsquelle für die Spinnen.