Anrufen
E-Mail
WhatsApp

Haussperling

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) Familie: Sperlinge (Passeridae)

Der Haussperling ist ein häufiger Kulturfolger in Städten und Dörfern. Er lebt in der Nähe von Menschen, nutzt Gebäude als Nistplätze und kann Vorräte oder Saatgut an Gebäuden oder Lagerstätten schädigen.

Haussperling

Aussehen

Klein, 14–16 cm lang, braun-grau, Männchen mit grauem Kopf und schwarzem Kinnfleck, Weibchen unscheinbarer braun-grau. Starker, kegelförmiger Schnabel für Körnerfressen.

Lebensweise

Lebt in Kolonien oder Paaren, Nester in Gebäuden, Nischen, Dachvorsprüngen oder Hecken. Territorial in Brutzeiten. Ernährung flexibel, überwiegend Samen, Körner und Insekten. Aktiv tagsüber, besonders in Städten sehr anpassungsfähig.

Nahrung

Samen, Körner, kleine Früchte, Insekten, Abfälle menschlicher Herkunft.

Schadpotenzial

Kann Vorräte in Scheunen, Silos oder Gartenlagern fressen oder verschmutzen. Kot verschmutzt Dächer, Fassaden und Gehwege. Bei großen Kolonien hygienische Probleme möglich.

Entwicklung

Brutzeit: Frühling bis Sommer, 2–3 Bruten pro Jahr. Gelege: 3–7 Eier. Nestbau aus Halmen, Federn, Blättern in Gebäuden oder natürlichen Nischen. Jungvögel flügge nach etwa 2 Wochen.

Nachweis

Sichtbare Vögel am Futter, an Gebäuden, auf Dächern oder in Nistplätzen. Kotspuren an Fassaden oder unter Nestplätzen.

Bekämpfung

Vergrämung durch Netze, Spikes oder akustische/visuelle Abschreckung. Nester in Gebäuden nur nach Brutsaison entfernen.

Prävention

Offene Lager von Saatgut und Lebensmitteln sichern. Nistplätze an Gebäuden kontrollieren oder mit Sperranlagen blockieren. Regelmäßige Reinigung von Fassaden und Dachrinnen.