Anrufen
E-Mail
WhatsApp

Anopheles-Mücke

Ordnung: Zweiflügler (Diptera) Mücken (Nematocera)

Die Anopheles-Mücke ist eine blutsaugende Stechmücke, bekannt als Hauptüberträger der Malaria-Erreger. Sie tritt vor allem in tropischen und subtropischen Regionen auf, kann aber auch in gemäßigten Zonen vorkommen.

Anopheles-Mücke

Aussehen

Schlanke Mücke mit einer Körperlänge von 4–10 mm. Dunkler Körper mit langen Beinen, durchsichtige Flügel mit charakteristischer Schuppenzeichnung. Stechend-saugender Mundapparat. Weibchen saugen Blut, Männchen ernähren sich von Nektar.

Lebensweise

Weibchen benötigen Blutmahlzeiten zur Eiproduktion. Tag- oder nachtaktiv, abhängig von Art und Umgebung. Brutstätten meist stehende Gewässer, Pfützen oder feuchte Bodenstellen. Ruhephasen in Vegetation oder Gebäuden.

Nahrung

Weibchen: Blut von Menschen oder Tieren (für Eiproduktion).
Männchen: Pflanzensäfte und Nektar.

Schadpotenzial

Übertragung von Krankheitserregern wie Malaria (Plasmodien), Filarien oder anderen Viren. Stiche verursachen Juckreiz, Hautreaktionen oder allergische Reaktionen.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Larven leben aquatisch in stehenden Gewässern, Puppen entwickeln sich darin zum Adulttier. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur und Wasserbedingungen, meist 7–14 Tage.

Nachweis

Sichtbare Mücken in Innenräumen oder in der Nähe von Brutgewässern. Stiche am Körper oder Überwachung durch Mückenfallen.

Bekämpfung

Vermeidung von Brutstätten (stehendes Wasser), Einsatz von Insektiziden oder Repellents. Moskitonetze in Schlafbereichen, Insektenschutzmittel auf Haut und Kleidung. Bekämpfung von Larven in Gewässern (Larvizide).

Prävention

Stehendes Wasser entfernen, Regenrinnen und Behälter kontrollieren. Schutzkleidung tragen, Insektenschutzmittel auftragen. Moskitonetze und Fliegengitter an Fenstern und Betten nutzen.