Aussehen
Sehr kleine Fliegen, 2–4 mm lang. Gelblich bis grünlich gefärbter Körper, durchsichtige Flügel, schlanker Thorax, kurze Beine. Larven sind weißlich, wurmartig, leben innerhalb von Pflanzenhalmen.
Ordnung: Zweiflügler (Diptera)
Halmfliegen sind kleine, meist gelblich-grüne Fliegen, die vor allem Getreide, Gras und andere Halmpflanzen befallen. Larven fressen im Inneren von Halmen, wodurch Pflanzen geschädigt und Erträge verringert werden können.

Sehr kleine Fliegen, 2–4 mm lang. Gelblich bis grünlich gefärbter Körper, durchsichtige Flügel, schlanker Thorax, kurze Beine. Larven sind weißlich, wurmartig, leben innerhalb von Pflanzenhalmen.
Tagaktiv, hauptsächlich auf Getreidefeldern oder Grasflächen. Larven entwickeln sich in Halmen und Stängeln, erwachsene Tiere legen Eier auf die Pflanzenoberfläche. Bei starkem Befall werden Halme geschwächt oder brechen.
Larven: Innenseite von Halmen, Stängeln und jungen Pflanzenteilen.
Erwachsene: Pflanzensäfte, gelegentlich Nektar.
Larven verursachen Fraßschäden an Halmen und Stängeln, Pflanzen können absterben oder an Stabilität verlieren. Wirtschaftlicher Schaden bei Getreide und Grasflächen möglich.
Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur und Pflanze, meist mehrere Wochen. Mehrere Generationen pro Jahr möglich.
Sichtbare kleine Fliegen auf Halmen, Fraßspuren innerhalb von Stängeln. Geschwächte oder abgebrochene Halme in Getreide- und Grasbeständen.
Regelmäßige Kontrolle von Feldern und Beständen. Bei wirtschaftlich relevantem Befall Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel. Bekämpfung richtet sich nach Entwicklungsstadium der Larven.
Überwinterung auf Dachböden, Behandlung mit Insektiziden
Fruchtwechsel, gesunde Pflanzenbestände, Entfernung befallener Halme. Vorbeugende Maßnahmen in der Landwirtschaft wie resistente Sorten und gezielte Pflanzenschutzstrategien.