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Hausspitzmaus

Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla) Familie: Spitzmäuse (Soricidae)

Die Hausspitzmaus ist das kleinste Säugetier Europas und kommt häufig in Gebäuden, Kellern oder Lagerräumen vor. Sie ernährt sich vor allem von Insekten und kann durch Nahrungssuche und Kotspuren in Vorräten hygienische Probleme verursachen.

Hausspitzmaus

Aussehen

Winzig, 3–5 cm Körperlänge, Schwanz 3–4 cm, Gewicht 1,5–2,5 g. Fell grau-braun, spitzer Kopf, kleine Augen, lange Schnauze, sehr flinke Bewegungen.

Lebensweise

Lebt in Häusern, Scheunen und Kellern. Aktiv vor allem nachts, sucht nach Insekten, Spinnen oder anderen kleinen Wirbellosen. Sehr flink und scheu. Nester aus Blättern, Papier oder Fasern verborgen in Ecken und Hohlräumen.

Nahrung

Insekten, Spinnen, kleine Wirbellose, gelegentlich Aas.

Schadpotenzial

Keine direkten Materialschäden, kann Vorräte durch Nahrungssuche oder Kot verunreinigen. Selten Übertragung von Parasiten oder Krankheitserregern.

Entwicklung

Trächtigkeit 3–4 Wochen, 2–5 Jungtiere pro Wurf, mehrere Würfe pro Jahr möglich. Jungtiere nach etwa 3 Wochen selbstständig.

Nachweis

Sichtungen in Kellern, Scheunen oder Lagerräumen. Kleine Kotspuren oder Nester aus Blättern und Papier in ungestörten Bereichen.

Bekämpfung

Mechanische Fallen oder Lebendfallen. Kontrolle und Abdichtung von Zugängen. Hygiene in Vorrats- und Lagerräumen. Professionelle Schädlingsbekämpfung bei starkem Befall möglich.

Prävention

Zugänge zu Gebäuden verschließen, Vorräte in luftdichten Behältern lagern, Nischen und Hohlräume regelmäßig kontrollieren.