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Asseln

Ordnung: Asseln (Ordnung: Isopoda) sind Krebstiere

Asseln sind feuchtigkeitsliebende Krebstiere, die vor allem in Kellern, feuchten Wohnbereichen und im Außenbereich vorkommen. Sie gelten nicht als klassische Schädlinge, können jedoch in Gebäuden lästig werden.

Asseln

Aussehen

Kleine bis mittelgroße, flachgedrückte Tiere mit einer Länge von etwa 8–15 mm. Körper grau bis dunkelbraun, deutlich segmentiert und von einer festen, schuppenartigen Panzerung bedeckt. Sieben Beinpaare, kurze Antennen. Manche Arten können sich bei Gefahr einrollen.

Lebensweise

Überwiegend nachtaktiv. Bevorzugen dunkle, kühle und feuchte Lebensräume wie Keller, Bäder, Blumentöpfe, unter Steinen oder Holz. Gelangen meist zufällig in Gebäude, vermehren sich jedoch nur bei ausreichend hoher Feuchtigkeit.

Nahrung

Zersetzen organisches Material wie abgestorbene Pflanzenteile, Holz, Laub, Algen, Pilze und Schimmel. Tragen zur natürlichen Zersetzung organischer Stoffe bei.

Schadpotenzial

Gering. Asseln verursachen keine strukturellen Schäden und stellen kein Gesundheitsrisiko dar. In großer Anzahl können sie jedoch als hygienisch störend empfunden werden und junge Pflanzen schädigen.

Entwicklung

Direkte Entwicklung ohne Metamorphose. Weibchen tragen die Eier in einer Bruttasche. Jungtiere ähneln den adulten Tieren. Mehrere Generationen pro Jahr bei günstigen Bedingungen möglich.

Nachweis

Sichtbare Tiere in feuchten Räumen, unter Blumentöpfen, in Kellern oder an Außenmauern. Häufig nach Regen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit anzutreffen.

Bekämpfung

Reduzierung der Feuchtigkeit ist die wichtigste Maßnahme. Abdichten von Ritzen und Spalten, Entfernen feuchter Materialien. Chemische Bekämpfung meist nicht notwendig.

Schädlingsbekämpfung meist mit Insektiziden als Spritzmittel.

Prävention

Gute Belüftung, Trockenhalten von Kellern und Bädern, Entfernung organischer Materialien in Gebäudenähe. Blumentöpfe und feuchte Stellen regelmäßig kontrollieren.