Aussehen
Winzige, laternal stark abgeflachte Flöhe, 1,5–2,5 mm lang, braun bis dunkelbraun, flügellos. Sprungbeine stark entwickelt, kräftige Mundwerkzeuge zum Blutsaugen. Larven weißlich, wurmartig, leben in Nistmaterial.
Ordnung: Flöhe (Siphonaptera) Familie: Ceratophyllidae
Der Hühnerfloh ist ein blutsaugender Parasit von Geflügel, insbesondere Hühnern. Er kann starken Juckreiz, Stress und Blutverlust verursachen und dadurch die Legeleistung der Tiere mindern.

Winzige, laternal stark abgeflachte Flöhe, 1,5–2,5 mm lang, braun bis dunkelbraun, flügellos. Sprungbeine stark entwickelt, kräftige Mundwerkzeuge zum Blutsaugen. Larven weißlich, wurmartig, leben in Nistmaterial.
Erwachsene Flöhe saugen Blut, leben auf Hühnern oder in Nestern. Larven entwickeln sich im Nistmaterial, ernähren sich von organischem Material, Eiern der Milben, Hautschuppen und Flohkot. Sprungfähig, können Wirt wechseln, aber überwiegend Geflügel.
Erwachsene: Blut von Hühnern und Geflügel.
Larven: organisches Material aus Nestern, Hautschuppen, Flohkot.
Blutverlust, Juckreiz, Stress bei Geflügel, verminderte Legeleistung, vermehrtes Kratzen. Hygienisches Problem in Ställen und Nistplätzen.
Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit, meist 2–3 Wochen bis zum Adulttier. Mehrere Generationen pro Jahr möglich.
Sichtbare kleine Flöhe auf Hühnern oder im Nistmaterial. Juckreiz, vermehrtes Scharren der Tiere und Flohkot (dunkle Punkte) im Nest.
Gründliche Reinigung der Ställe und Nester, Nistmaterial austauschen. Einsatz zugelassener Insektizide für Geflügelställe nach Vorschrift. Flohfallen oder mechanische Absaugungen bei starkem Befall.
Saubere, trockene Nester, regelmäßige Kontrolle von Hühnerställen. Behandlung von Befall frühzeitig, um Populationen zu kontrollieren. Zugang von Wildvögeln verhindern, um Neubefall zu vermeiden.