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Gemeine Wespe

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera) Familie; Faltenwespen Vespidae

Die Gemeine Wespe ist ein bekanntes Insekt, das in Gärten, Parks und an Häusern vorkommt. Sie lebt in sozialen Kolonien und ernährt sich im Sommer vor allem von Proteinen (Insekten) und zuckerhaltiger Nahrung (Obst, Nektar).

Gemeine Wespe

Aussehen

Kopf kurz, Mandibeln direkt unter den Augen eingelenkt. Brust gelb-schwarz gestreift, Flügel transparent, Vorderflügel deutlich größer als Hinterflügel. Hinterleib durch Wespentaille abgesetzt. Arbeiterinnen und Königinnen besitzen Wehrstachel.

Lebensweise

Flugzeit April bis Oktober. Nester werden von der jungen Königin nach der Überwinterung an geschützten Orten gebaut (Boden, Hohlräume in Gebäuden, Dachbereiche). Nestmaterial besteht aus zerkauten Pflanzenfasern, grau gefärbt.

Nahrung

Frühsommer: proteinhaltige Nahrung (Insekten)
Spätsommer: zuckerhaltige Nahrung (Obst, Nektar)
Larven: ausschließlich proteinhaltige Nahrung

Schadpotenzial

Wespen sind natürliche Vertilger von Schadinsekten, können aber in der Nähe von Menschen lästig werden. Stiche können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Besonders störend in Außengastronomie, Bäckereien oder an Obstständen.

Entwicklung

Königin legt Eier, daraus schlüpfen Larven, nach etwa 5 Wochen erste Arbeiterinnen, die Nahrungsaufnahme und Brutpflege übernehmen. Einjährige Nester erreichen bis zu 7000 Individuen im Spätsommer.

Nachweis

Umherfliegende Arbeiterinnen, Nestbau sichtbar an geschützten Orten.

Bekämpfung

Wespen sind als Nützlinge geschützt. Ausnahme: Nest in der Nähe von Gebäuden, wenn unmittelbare Gefährdung des Menschen besteht. UV-Lichtfallen können in Lebensmittelbetrieben eingesetzt werden, Nester von gefährlichen Stellen entfernt.

Prävention

Fliegengitter oder Gaze verhindern das Eindringen der Tiere.