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Katzenfloh

Ordnung: Flohartige (Siphonaptera)

Flöhe sind kleine, flügellose, blutsaugende Insekten, die als Ektoparasiten auf Säugetieren und Vögeln leben. Sie können Menschen und Haustiere befallen und Krankheiten übertragen.

Katzenfloh

Aussehen

Kleine, seitlich stark abgeflachte Insekten mit einer Körperlänge von etwa 1,5–4 mm; Färbung gelblich-braun bis dunkelbraun. Flügellos, mit kräftig entwickelten Hinterbeinen, die zum Springen geeignet sind. Körper mit Borsten und Stacheln besetzt, Mundwerkzeuge stechend-saugend ausgebildet. Augen klein oder reduziert.

Lebensweise

Flöhe leben als permanente oder temporäre Parasiten auf Wirtstieren wie Katzen, Hunden, Nagetieren, Vögeln und auch Menschen. Sie halten sich bevorzugt im Fell oder Gefieder des Wirts auf, können aber auch in der Umgebung (Teppiche, Polstermöbel, Ritzen) vorkommen. Aktiv ganzjährig in beheizten Innenräumen.

Nahrung

Ausschließlich Blut von Säugetieren oder Vögeln; Larven ernähren sich von organischem Material, insbesondere Flohkot (getrocknetes Blut) und Hautschuppen.

Schadpotenzial

Flöhe verursachen juckende Stiche und Hautreizungen; bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen (Flohspeichelallergie). Übertragung von Krankheitserregern möglich (z. B. Bandwürmer, Bakterien). Starker Befall kann bei Jungtieren zu Blutarmut führen.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – adultes Tier. Ein Weibchen legt mehrere hundert Eier, die nicht am Wirt haften und in die Umgebung fallen. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit, meist 2–6 Wochen; Puppen können monatelang überdauern.

Nachweis

Juckende Stiche (oft in Reihen), Flohkot im Fell (schwarze Krümel, die sich auf feuchtem Papier rot färben), springende Insekten; bei Haustieren vermehrtes Kratzen und Unruhe.

Bekämpfung

Gleichzeitige Behandlung von Tier und Umgebung erforderlich. Einsatz von zugelassenen Antiparasitika bei Haustieren (Spot-on, Tabletten, Sprays). Gründliche Reinigung von Wohnräumen (Staubsaugen, Waschen von Textilien bei ≥ 60 °C). Bei starkem Befall ggf. professionelle Schädlingsbekämpfung mit
Aerosolen und Spritzmittel.

Prävention

Regelmäßige Flohprophylaxe bei Haustieren, gründliche Hygiene in Schlaf- und Liegebereichen der Tiere, Kontrolle neu aufgenommener Tiere, regelmäßiges Staubsaugen und Reinigen von Teppichen und Polstermöbeln.