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Asiatischer Marienkäfer

Ordnung: Käfer (Coleoptera) Familie: Marienkäfer (Coccinellidae)

Der Asiatische Marienkäfer ist eine invasive Marienkäferart, die ursprünglich aus Asien stammt. Er wurde zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen eingeführt, kann jedoch in Häusern lästig werden und einheimische Marienkäferarten verdrängen.

Asiatischer Marienkäfer

Aussehen

Erwachsene Käfer 5–8 mm lang, rundlich, Farben variabel: rot bis orange mit 0–19 schwarzen Punkten, oft V-förmige Zeichnung hinter dem Kopf. Flügel glänzend, Unterseite gelblich. Larven schwarz-gelb gestreift, räuberisch, langgestreckt, mit Borsten.

Lebensweise

Erwachsene Marienkäfer ernähren sich von Blattläusen, Eierstöcken und Pollen. In Herbst und Winter suchen sie Schutz in Ritzen und Gebäuden. Aktiv tagsüber, sammeln sich in warmen Innenbereichen.

Nahrung

Primär Blattläuse, Schildläuse und andere kleine Pflanzenschädlinge. Ergänzend Nektar und Pollen. Larven ebenfalls räuberisch auf Blattläusen.

Schadpotenzial

Verdrängung einheimischer Marienkäferarten. Kann in Häusern lästig werden, Flecken durch ausgeschiedene Flüssigkeit. Keine direkte Gefahr für Menschen, gelegentlich allergische Reaktionen.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur, Larvenstadium 2–4 Wochen, mehrere Generationen pro Jahr möglich.

Nachweis

Sichtbare Käfer auf Pflanzen, Blattläusen oder in Innenräumen. Larven an Blattläusen zu finden, Erwachsene oft in großen Gruppen an Hauswänden oder Fenstern.

Bekämpfung

Mechanische Entfernung von Käfern in Innenräumen. Schutz der Pflanzen durch Netze oder natürliche Feinde. Chemische Bekämpfung selten nötig, da ökologisch nützlich.

Prävention

Ritzen und Fenster abdichten, um Überwinterung in Häusern zu verhindern. Kontrolle von Pflanzenbeständen, um Populationen zu regulieren.