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Gemeiner Mehlkäfer

Ordnung: Käfer (Coleoptera)Unterordnung: Polyphaga Familie: Schwarzkäfer (Tenebrionidae)

Der Gemeine Mehlkäfer ist ein häufiger Vorratsschädling, der Getreideprodukte, Mehl, Nudeln und Trockenfutter befällt. Larven verursachen den größten Schaden, Erwachsene sind flugfähig und können sich in Lagerbereichen ausbreiten.

Gemeiner Mehlkäfer

Aussehen

Erwachsene Käfer 12–18 mm lang, dunkelbraun bis schwarz, schlanker Körper, lange Fühler, kräftige Mandibeln. Larven („Mehlwürmer“) 20–25 mm lang, cremefarben bis gelblich, zylindrisch und weich, mit kleinen Beinchen.

Lebensweise

Erwachsene Käfer und Larven leben in Vorräten, Mehl, Getreide und Trockenfutter. Larven bevorzugen trockene, stärkehaltige Nahrung, erwachsene Käfer können fliegen und neue Vorräte erreichen.

Nahrung

Larven: Mehl, Getreideprodukte, Trockenfutter, Nüsse, Hülsenfrüchte.
Erwachsene: ähnliche Nahrung, ergänzend pflanzliche Materialien und Proteinreste.

Schadpotenzial

Kontamination von Lebensmitteln, Fraß an Mehl, Getreide, Nudeln und Trockenfutter. Hygienisches Risiko durch Kot und Häutungsreste, wirtschaftlicher Schaden in Haushalten und Lagerbereichen.

Entwicklung

Vollständige Metamorphose: Ei – Larve – Puppe – Adulttier. Entwicklungsdauer abhängig von Temperatur und Nahrung, Larvenstadium dauert 2–3 Monate, adult ca. 1–3 Monate. Mehrere Generationen pro Jahr möglich.

Nachweis

Sichtbare Käfer und Larven in Mehl, Getreideprodukten, Nüssen oder Trockenfutter. Mehlstaub, Kot oder Bohrlöcher in Verpackungen.

Bekämpfung

Befallene Vorräte entsorgen. Gründliche Reinigung von Lagerräumen und Schränken. Lebensmittel luftdicht lagern. Einsatz zugelassener Insektizide oder mechanischer Fallen bei starkem Befall.

Prävention

Mehl, Getreide und Trockenfutter luftdicht lagern. Regelmäßige Kontrolle von Vorräten. Frühzeitiges Entfernen befallener Produkte verhindert Ausbreitung.